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Now Reading: Seelsorge (#Valentin, Teil 2)

Seelsorge (#Valentin, Teil 2)

Was bisher geschah: Teil 1 

Das Telefon knackst und herzzerreissendes Schluchzen meldet sich.

„ER war wieder hier“.

Obwohl ich mir denken kann, was passiert ist, lasse ich ihn selbst erzählen. Er braucht ein paar Anläufe, bevor er aus seinen Fehlern lernt, aber das weiß er selbst, eigentlich.

„Ist dir kalt? Ich höre ja das Zittern in deiner Stimme“ sein Schluchzen wird leiser.
„Warum denke ich auch immer, dass es dieses Mal anders ist…“

„Manche Typen ändern sich nicht…“, ich muss aufpassen, nichts Falsches zu sagen, das will er jetzt nicht hören, und es würde ihm nicht helfen, “…so schnell.“

„ABER Das geht schon viel zu lange so. Ich dachte ja, ich wäre über ihn hinweg, aber dann war er gestern plötzlich auf der Party und kam rüber“

„Achso, er war auf der Party.“ Mir fällt ein Stein vom Herzen. Solange sie nicht miteinander in der Kiste waren, besteht eine gute Chance, dass der Kleine heute nachmittag wieder lachen kann.
„Genau, also… zuerst jedenfalls.“

„Oh nein“, scheisse, hab ich das laut gesagt?

„Er wollte mit nach Hause kommen, nur reden, zuerst. Wir waren angetrunken und er hat mir doch so gefehlt. Ich fand es schön, dass er sich wieder für mich interessiert hat und dann…“

„Dann habt ihr…?“

„Ja, verdammt, ich habe mit Augustin geschlafen!“

Die nächste Stunde verbringe ich mit dem Kleinen am Telefon und räume dabei nicht nur seine Scherben auf, sondern auch meine Wohnung. Warum wir Jungs auch immer so einen Saustall hinterlassen müssen.

Fortsetzung gibt es hier.

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Dipol

Fabian schreibt hier Texte über und aus dem Leben.
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