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Konstantin, Teil 5 (Karotten und Esel)

Es herrschte Aufbruchsstimmung. Ich hatte dieses flaue Gefühl im Magen. Schmetterlinge, die so wild hin- und her flatterten, dass mir davon schlecht wurde. Vielleicht war auch noch etwas anderes in meinem Bauch. Etwas, dass den Schmetterlingen die Flügel ausriss. Ich konnte es nicht genau sagen. Das Gefühl jedoch war ein schreckliches.

Lange standen wir noch am Bahnhof. Ein einfaches “Mach’s gut” brachte auch er nicht über die Lippen. Wir umarmten uns noch zum Abschied. Da war dieses Gefühl wieder! Dann stieg ich ein, er winkte mir noch zu. Der Zug fuhr los, bald war er nicht mehr zu sehen.

Ich wusste sofort: Ich musste ihn wieder sehen, so schnell wie möglich. Doch der Zug zeigte kein Erbarmen, er fuhr stur Richtung Heimat. Mit jedem Meter, den der Zug zurücklegte, wuchs der Drang, wieder zu ihm zurück zu gehen. Ein panisches Gefühl der Hilflosigkeit ergriff mich. Kaum hatte ich mein Glück gefunden, da musste ich es schon wieder gehen lassen – wir hatten kein zweites Treffen vereinbart.

© Dipol

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Fabian schreibt hier Texte über und aus dem Leben.
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