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(P)Reservativ

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Ich habe etwas zu verschenken, es ist nicht viel, aber es ist alles was ich habe. Mehr kann ich ihm nicht geben, doch es ist mein größtes Geschenk.

Mein reines Herz habe ich für ihn aufbewahrt, es befindet sich bruchsicher verpackt im Karton. Für ihn, meinen Auserwählten. So warte ich hier, mit dem Geschenk in der Hand. Ich warte nicht vergebens, denn der Empfänger versprach, es abzuholen.

Ich mag es nicht einfach so an jemand anderes verschenken. Oft war die Versuchung groß. Doch ich konnte die Gefahr noch rechtzeitig bannen,
So passe ich darauf auf, trage es am Körper. Viele hätten es beinahe zum Schmelzen gebracht, doch ich blieb kalt genug, um es zu bewahren.

Denn ich will ihm ein reines, unverbrauchtes Herz schenken. Es soll nicht so enden wie bei den anderen, deren Herz kaputt ging, voller Löcher und mehr schlecht als recht (und nächtelang) gestopft wurde.

Mein Herz soll kein Flickenteppich werden, den er vor dem Ficken erst zu ende stricken muss.

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Dipol

Fabian schreibt hier Texte über und aus dem Leben.
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